Mittwoch, 7. Juni 2017

Ostwind

Hello!
Ich liebe Pferde! Diese Tiere haben mich schon immer fasziniert. Leider hatte ich noch nie die Chance reiten zu lernen. Das ist vielleicht auch der Grund warum ich so auf Pferdefilme abfahre, in denen Mädchen und Jungs nicht so wirklich was mit Pferden zu tun haben und dann aber während des Films eine Beziehung zu Pferden oder einem Pferd im Speziellen aufbauen...oder dann die Fortsetzungen davon. Ostwind ist ein gutes Beispiel dafür.

In Ostwind geht es um Mika, die in den Sommerferien mit ihrer besten Freundin Fanny in ein Sommercamp fahren möchte. Allerdings entscheiden sich ihre Eltern auf Grund schlechter Schulleistungen und einem Unfall mit Brandstiftung, in den das Zeugnis ihrer Tochter und das Auto eines Lehrers verwickelt ist, gegen das Sommercamp.
Mika lebt in Frankfurt und wird zu ihrer Oma auf den Gutshof Kaltenbach in Nordhessen geschickt. Dort angekommen lernt Mika Ostwind kennen. Der Hengst verletzte Maria Kaltenbach schwer, so dass sie ihre erfolgreiche Reitkarriere an den Nagel hängen musste. Seitdem hat sich keiner getraut mit dem Pferd zu arbeiten. Doch gegenüber Mika verhält sich der Hengst ganz anders und sie möchte allen zeigen, dass mehr hinter ihm steckt als der wilde Hengst.


Die Geschichte ist einfach super!
Es ist kein Mädchenfilm, in dem es nur um Pferde und reiten geht...es ist viel mehr! Es geht um Freundschaft, um Vertrauen, den Glauben in sich selbst und das man allem eine zweite Chance gibt und sich nicht immer auf den ersten Eindruck verlässt.
Mika macht sich nicht viel aus dem was Andere sagen. Sie möchte ihren eigenen Kopf durchsetzen und ihren eigenen Weg gehen. Am Anfang des Films färbt sie sich deswegen zum Beispiel die Haare einfach so rot, was ihre Freundin Fanny ziemlich überrascht. Durch ihre mangelhaften Schulleistungen wird sie zu ihrer Oma geschickt, was ihr mächtig gegen den Strich geht...das zeigt sie auch sehr deutlich. Doch dann lernt sie Ostwind und Sam, den Stallburschen, auf Gut Kaltenbach kennen. Sie bekommt Reitunterricht auf Ostwind von Sams Opa und beginnt sich nach und nach zu ändern. Ostwind verändert sie sehr positiv und die Beiden finden immer mehr zueinander.
Sam ist der Stallbursche auf Gut Kaltenbach. Er kümmert sich um alle anfallenden Arbeiten und wird angewiesen auch noch ein Auge auf Mika zu haben, da diese eigentlich lernen soll für ihre Nachprüfungen.
Maria Kaltenbach ist Mikas Oma. Sie ist selber früher sehr erfolgreich geritten und führt nun Gut Kaltenbach, wo junge Reiterinnen Unterricht bei ihr nehmen können. Am Anfang kommt Oma Kaltenbach sehr hart und kaltherzig rüber, aber das ändert sich während des Films.

Die Auswahl der Schauspieler fand ich einfach großartig. Hannah Binke und Marvin Linke haben Mika und Sam echt schön dargestellt und zum Leben erweckt. Außerdem haben mir Cornelia Froboess als Maria Kaltenbach und Jürgen Vogel als Mikas Vater sehr gut gefallen. Einfach eine gute Auswahl und Umsetzung.
Die Drehorte waren für mich wie nach Hause kommen...gedreht wurde nämlich in Immenhausen und im Landkreis Kassel in Hessen <3
Traumhafte Kulisse wie die Faust aufs Auge passend zur Geschichte <3

Ostwind ist ein toller Familienfilm und bekommt deshalb 5 Bembel von mir <3
5 von 5 Bembel
Ein tolles Bergfest!
Eure





1 Kommentar:

  1. Ich hab den Film letztes Jahr im TV gesehen und musste am Ende tatsächlich heulen, weil er die Beziehung zwischen Mensch und Pferd so wunderbar darstellt. Gänsehaut!
    -Annika (ich hatte nur keine Lust mein Googlekonto anzugeben^^)

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